Ruhrpottblick

5 Gründe, warum Wandern für die Seele gut ist 

Ahoi! Kennst Du das auch? Du packst Deinen Rucksack, machst Dich auf den Weg und tauchst in die Natur ein. Auf stillen Wegen durch Wald 🌲, sanfte Hügel und weite Felder 🍃 findest Du rasch in Deine Auszeit. Schon nach den ersten Schritten lässt der Stress nach und der Kopf wird frei. Genau das erleben wir auf unseren Touren immer wieder und wenn Du es noch nicht kennst, wird es höchste Zeit, es auszuprobieren. Wandern tut Körper und Seele gut. Warum? Hier sind fünf gute Gründe, die uns immer wieder motivieren, die Wanderschuhe 🥾 zu schnüren. 🍂

1. Nutze die Natur als Deine Kraftquelle

Beim Wandern bist Du der Natur ganz nah. Du nimmst bewusst die Umgebung wahr: das Rauschen der Blätter, das Zwitschern der Vögel, das sanfte Plätschern eines Bachs. Diese Eindrücke beruhigen den Geist und schenken Dir neue Energie. Wir haben selbst schon unzählige Wanderungen unternommen und jedes Mal festgestellt, wie wohltuend es ist, einfach nur die Natur zu genießen. 

Wander-Impuls: Schalte den Autopiloten des Alltags ab! Lass den Blick schweifen und nimm bewusst die Umgebung wahr. So kannst Du die Natur intensiver erleben und wirklich abschalten.

2. Bewegung bringt Klarheit in Deinen Kopf

Das Gehen in Deinem eigenen Rhythmus wirkt wie eine Art Meditation in Bewegung. Mal schneller, mal langsamer. Du findest Dein Tempo, lässt den Alltag hinter Dir, und Deine Gedanken kommen in Fluss. Oft hilft genau dieser natürliche Wechsel, Abstand zu gewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Nach einer Wanderung fühlst Du Dich klarer, ausgeglichener und vielleicht sogar inspiriert. Und keine Sorge, es muss nicht immer um möglichst viele Kilometer gehen. Viel wichtiger ist, dass Du den Moment genießt. So kommst Du doch auch unserem Tapermodus auf die Spur 🙂 Entspannt unterwegs, ohne Druck, einfach dem natürlichen Fluss folgen. Viele unserer besten Ideen sind uns genau beim Gehen gekommen.

Wander-Impuls: Lass Dich zunächst bewusst auf die Umgebung ein, tauche in die Natur ein und nimm die Eindrücke aufmerksam wahr. Wenn Du spürst, dass Dein Kopf zur Ruhe gekommen ist, kannst Du gezielt ein Thema in den Fokus nehmen, das Dir wichtig ist. So entwickelst Du neue Ideen, ohne in den Autopiloten des Alltags zurückzufallen.

3. Wander-Auszeit: Digital Detox inklusive

Zwei Brüder schauen sich die Wanderkarte an

Wandern ist die perfekte Gelegenheit, mal komplett abzuschalten, im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne ständige Benachrichtigungen, die Dich ablenken, kannst Du Dich voll auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Diese digitale Auszeit wirkt Wunder und gibt Dir das Gefühl, wieder Herr über Deinen Alltag zu sein. Zudem merkst Du schnell, wie erholsam es sein kann, einfach nur in der Natur zu sein, ohne ständig aufs Handy zu schauen. Oft begleitet uns auch eine analoge Wanderkarte, die unsere Sinne fordert 🙂

Und das Beste: Viele Wanderstrecken sind gut markiert, sodass Du den Navi beruhigt im Rucksack lassen kannst. Statt auf den Bildschirm zu schauen, folgst Du einfach den Wegweisern und genießt die Landschaft.

Wander-Impuls: Schalte Dein Handy einfach mal stumm! So bist Du für Notfälle erreichbar, aber genießt dennoch völlige Ruhe. Konzentriere Dich auf Deine Umgebung und lass Dich von der Stille inspirieren.

4. Achtsamkeit – Wandern mit allen Sinnen erleben

Achtsamkeitsübung im Wald

Wandern bietet die ideale Gelegenheit, Achtsamkeit zu üben und das Hier und Jetzt voll auszukosten. Ob das Zwitschern der Vögel, der Duft des Waldes oder das Gefühl von Erde unter den Füßen. All diese Eindrücke schenken Dir Momente der Ruhe und Gelassenheit. Vielleicht hast Du schon vom sogenannten Waldbaden gehört. Dabei geht es darum, ganz bewusst in die Natur einzutauchen und sie mit allen Sinnen wahrzunehmen. In Japan ist das schon lange bekannt und wird dort genutzt, um Stress abzubauen und die innere Balance zu finden. Schon kurze Aufenthalte im Wald helfen dabei, den Stresspegel zu senken und sich erholt zu fühlen.

Wir selbst nutzen beim Wandern oft kleine Techniken, um noch bewusster in der Natur zu sein. Manchmal bleiben wir einfach stehen, suchen uns einen Baum aus und beobachten ihn genau – seine Rinde, die Blätter, wie er sich im Wind bewegt. Solche Momente machen jede Wanderung besonders und helfen, wirklich abzuschalten.

Hier ein paar einfache Achtsamkeitsübungen, die Du ausprobieren kannst:

Atemübungen:

  • Während Du gehst, atme bewusst ein und aus und finde Deinen eigenen Rhythmus.
  • Du kannst Dir auch ein Wort wie „Wald“ zum Einatmen und ein längeres wie „Naturkraft“ zum Ausatmen vorstellen.
  • Atme beim Ausatmen ein bisschen länger aus als beim Einatmen. Das sorgt für Entspannung.

Wander-Impuls: Bleib während Deiner nächsten Wanderung bewusst an einem Ort stehen und nimm Dir Zeit, ein kleines Detail der Natur zu betrachten. Vielleicht einen Baum, eine Blume oder einen Stein. Du wirst merken, wie viel mehr Du wahrnimmst, wenn Du Dich ganz darauf einlässt.

5. Kraft tanken und Selbstvertrauen stärken – Schritt für Schritt

Blick in die Baumkronen

Beim Wandern geht es nicht darum, möglichst schnell ein Ziel zu erreichen. Viel wichtiger ist das Erlebnis unterwegs. Es sind die kleinen Momente, in denen Du innehalten kannst, neue Kraft schöpfst und Dich bewusst auf den Weg einlässt. Ob Du eine kurze oder lange Strecke wanderst, spielt dabei keine Rolle. Es sind diese kleinen Etappen, das Weitergehen, auch wenn es mal anstrengend wird, die Dir zeigen, dass Du Herausforderungen meistern kannst. Das schenkt Dir Selbstvertrauen und stärkt Dein Gefühl, auf Dich selbst vertrauen zu können, sowohl beim Wandern als auch im Alltag.

Wir selbst schätzen genau diese Art von Erfolgserlebnissen: nicht das Ankommen, sondern die Erfahrung unterwegs. Jede Wanderung schenkt Dir neue Eindrücke, frische Energie und das gute Gefühl, etwas für Dich selbst getan zu haben. Am Ende des Weges bist Du oft nicht nur körperlich gestärkt, sondern auch innerlich ausgeglichener und selbstbewusster.

Unsere liebsten Wanderstrecken im Ruhrgebiet

Wir haben einige großartige Strecken zusammengestellt, die perfekt geeignet sind, um Achtsamkeit und Waldbaden zu verbinden. Wenn Du Lust auf neue Inspirationen hast, schau doch mal auf unserer Seite Ruhrpottblick.de vorbei und lass sich von ein paar WanderTIPPS inspirieren 🙂

  1. Wald tut gut – Kraftplätze zum Aufatmen
  2. Der 3-Türmeweg in Witten Hohenstein
  3. Wandern im Ruhrgebiet – Haard an der Grenze
  4. Landstreifer Diersfordter Wald

Wander-Impuls: Nimm Dir auf Deiner nächsten Wanderung bewusst vor, den Weg zu genießen, neue Eindrücke zu sammeln und Dich nicht auf die Kilometer zu konzentrieren. Es geht darum, Kraft zu tanken und gestärkt aus der Wanderung hervorzugehen, sowohl körperlich als auch mental.

Buchtipp – Wandern für die Seele. Ruhr

Buchcover ‚Wandern für die Seele. Ruhr‘ – 20 achtsame Wandertouren zwischen Sauerland und Duisburg für Auszeiten im Wald

Wir haben mit „Wandern für die Seele. Ruhr“ genau das Buch geschrieben, das zu diesem Beitrag passt: achtsam unterwegs sein, Natur spüren, Kraft sammeln. Im Buch findest Du 20 Tourtipps für wundervolle Auszeiten, mit denen Du neue Energie schöpfst. So findest Du Deinen Seelenrastplatz – vielleicht sogar Deinen persönlichen Kraftort im Wald.

Die Routen führen vom Sauerland bis nach Duisburg, dorthin, wo die Ruhr in den Rhein fließt. Viele Touren sind bewusst entschleunigt, mit stillen Waldwegen, Bachläufen und Aussichtspunkten zum Durchatmen. Ideal, wenn Du den Kopf frei bekommen willst und Schritt für Schritt zu mehr Gelassenheit findest.

Hinweis:
Das Buch ist im Buchhandel und Online erhältlich. Schau es Dir an und suche Dir Deine erste Tour aus. Hier findest Du mehr Informationen.

Keyfacts

  • Wandern reduziert Stress messbar und fördert mentale Klarheit.
  • Achtsamkeit im Wald (Waldbaden) unterstützt Erholungseffekte.
  • Digitale Auszeiten (Handy stumm) verstärken die Regeneration.
  • Ruhige Wege, sanfte Anstiege, Wasserläufe: ideale Rahmenbedingungen.
  • Buchtipp: „Wandern für die Seele. Ruhr“ – 20 Touren für spürbare Auszeiten.

FAQ: Wandern für die Seele

ℹ️ Tipp: Klicke eine Frage an, um die Antwort einzublenden.

Was bedeutet „Wandern für die Seele“?
Eine achtsame Art zu wandern: Ruhe, Naturerleben und Erholung stehen im Vordergrund – nicht Tempo oder Kilometer.
Hilft Wandern wirklich gegen Stress?
Ja. Regelmäßige Naturgänge senken spürbar den Stress, bringen den Kopf zur Ruhe und fördern erholsamen Schlaf.
Wie starte ich mit achtsamem Wandern?
Kurze Runde wählen, Handy stumm, Atemrhythmus spüren, Geräusche und Düfte wahrnehmen. Druck raus, Schritt für Schritt.
Was ist Waldbaden?
Bewusstes Eintauchen in die Waldatmosphäre mit allen Sinnen. Ziel: Entspannung, Regeneration und klare Gedanken.
Wie gelingt Digital Detox unterwegs?
Benachrichtigungen aus, Offline-Karte/Markierung nutzen, nur Notruf-Funktion lassen. Blick weg vom Display, hin zur Umgebung.
Welche Tour passt zu mir?
Im Buch „Wandern für die Seele. Ruhr“ findest Du 20 entschleunigte Tourtipps vom Sauerland bis Duisburg – ideal für Auszeiten und Deinen Kraftort Wald.
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Thomas Dörmann
Thomas ist Autor und Redakteur auf www.ruhrpottblick.de. Das Motto "Der Pott ist grün und bunt", steht dabei im Fokus seiner Blogbeiträge. Die Kombination von Industriekultur und Natur, sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Berichterstattungen. Sein Buch "Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet", gibt viele Impulse für erholsame Stunden an schönen Orten im Ruhrgebiet.