Unterwegs im Naturpark Hohe Mark – Wandern zwischen Münsterland und Ruhrgebiet

Ahoi Leute, wieder einmal ging es auf Wanderschaft im Naturpark Hohe Mark. Wir wählten für unsere Herbstwanderung eine abwechslungsreiche Rundtour mit vielen Naturmomenten in Haltern-Sythen. Das kleine Dorf zählt zu Haltern am See und verbindet das Ruhrgebiet und südliche Münsterland. Ein idealer Ausgangspunkt für eine erholsame Auszeit in der Natur!

So freuten wir uns besonders auf die verschnörkelten Naturpfade entlang der idyllischen Bachläufe und wildbepflanzten Uferzonen. Auch der noch anhaltende Herbstzauber, sorgte mit seiner bunten Blätterpracht für seelenhaftige Wandermomente. Genau die richtige Prise für eine beste Wanderlaune😊

Wanderhighlight und Startpunkt – Das Wasserschloss Sythen 

Schloss Sythen

Das beschauliche Wasserschloss Sythen findet seinen Ursprung im Jahre 758 und war ein schöner Startpunkt für unsere 10 Kilometer lange Wandertour. Die kostenlosen Parkplätze liegen direkt am Schloss. Erwähnenswert ist auch der kleine Schlosspark mit dem alten Herrenhaus.

Das nostalgische Gebäude besitzt viel Charme und lädt zum Verweilen am Ufer des Mühlenbachs ein. Einen Katzensprung vom Wasserschloss entfernt, liegt die alte Sythener Mühle. Bevor es also erst so richtig für uns losging, machten wir noch einen Abstecher zur Sythener Mühle.

Hinweis: Infos über das Schloss Sythen

Abstecher zur Sythener Mühle 

Mühle Sythen

Die Sythener Mühle ist nicht nur ein historischer Hingucker, sondern auch ein kleines Wasserkraftwerk. Ein unscheinbarer Pfad führt direkt zum Mühlenteich und bietet einen märchenhaften Anblick.

Der schöne Auftakt mit den sehenswürdigen Eindrücken, gleich zu Anfang unserer Tour, brachte uns in eine gute Wanderstimmung. Noch beeindruckt von der idyllischen Lage am rauschenden Mühlenbach, ging es dann auch wirklich los 🙂 Und zwar waldwärts in Richtung Naturschutzgebiet Bäche Linnert und Rietwiesen.

Tipp: Kaffee und Kuchen. Die Mühle ist immer am Donnerstag in der Zeit von 14:30 Uhr – 17:00 Uhr geöffnet. Und dann gibt es selbst gebackenen Kuchen von den Mühlenfrauen.

Wunderbar Wanderbar – Waldwärts entlang idyllischer Bachläufe 

Das Rauschen weichte langsam den stillen Gewässern des Mühlenbachs. Mit jedem Meter wurde unser Wanderumfeld leiser und es trat eine erholsame Stille ein. Naja fast, denn der Herbst sorgt natürlich insbesondere auf dem Waldboden für eine raschelnde Atmosphäre 🙂 Wer hatte dabei als Kind keinen Spaß?!

Auf raschelndem Untergrund folgten wir dem schlängelnden Mühlenbach, der uns direkt ins Naturschutzgebiet Bäche Linnert und Rietwiesen führte. Ein beindruckendes Naturjuwel. Und immer wieder diese faszinierenden Herbstspiegelungen, die uns noch eine ganze Weile entlang des Bachlaufs faszinierten.

Entlang verschnörkelter Naturpfade folgten wir weiterhin unserer Bachlaufliebe, die nach knapp einem Kilometer bereit zu einer Hochzeit mit dem Sandbach war 😉 Dieser nahm uns mit auf einer kilometerweiten Reise durch das schützenswerte Biotop. Einfach nur wunderbar wanderbar 🙂

Für kurze Zeit verließen wir den idyllischen Waldabschnitt. Die schmalen Wege wurde breiter und die halboffenen Landschaft eröffnete uns für einen weiten Blick über Wiesen und Felder. Von oben sicherlich noch einmal ein besonderer Ausblick, doch diese Sicht blieb den über uns fliegenden Bussard vorbehalten.

Zunehmend verdichtete sich unsere Umgebung und das offene Landschaftsgebiet verschwand hinter flauschigen Lärchen, Hohen Kiefern und bunten Eichenblättern. Wieder hieß es für uns – Eintauchen in die faszinierende Atmosphäre des Waldes.

Information: Das NSG Bäche Linnert und Rietwiesen
Einfacher Tipp zum Wohlbefinden: Einen Bach zuhören, wie er rauscht 😉

Durch den herbstlichen Farbrausch der Borkenberge

Waldweg

Wir tauchen tiefer in das herbstliche Waldgebiet hinein. Auch dieser schöne Wanderabschnitt zählt zum großen Vogelschutzgebiet der Borkenberge. Das hört sich zwar verlockend bergisch an, so zeigt sich aber doch nur ein kleiner Höhenzug aus Sandstein. Etwas abseits unserer Strecke, thront dieser auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Aber darum geht es auch bei den Borkenbergen nicht. Vielmehr ist hier ein riesiges Naturjuwel entstanden, das für Mensch und Tier einen großartigen Erholungsraum bietet.

Längst war der Autopilot des Alltags abgeschaltet und wir taperten aufmerksam durch die bunte Herbstlandschaft der Borkenberge. Mal führten uns die Wandermarkierungen auf breiten Wegen und mal wieder auf verschnörkelten Pfaden. Naturnahes Wandern! Wie immer ist der Wald eine ergiebige Quelle natürlicher Erholung und Entspannung. Also ab und zu mal innehalten und die Umgebung mit allen Sinnen genießen 🙂

Nach knapp 3 Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangsort und erfreuten uns noch ein wenig über das beschauliche Schloss Sythen. Auch diese Tour im Naturpark Hohe Mark ist absolut zu empfehlen. Die von uns selbst erstellte Strecke zählt auch zu den 20 Rundwanderwegen im Buch – Naturpark Hohe Mark. Wandern für die Seele. Blättert doch mal vorbei 🙂

Die Strecke im Buch – Wandern für die Seele Naturpark Hohe Mark

Buch - Wandern für die Seele

Die Tour in Haltern Sythen ist eine von 20 Rundwanderungen aus dem Buch Wandern für die Seele.Naturpark Hohe Mark. Die facettenreiche Landschaft des Naturpark Hohe Mark, vereint das Ruhrgebiet, Münsterland und Niederrhein. Die entspannten Wandertouren sind sehr gut zu meistern und im Tapermodus oft für euch getestet 😉

GeschenkTipp: Geschenk für die Wanderseele. Das Buch mit Signatur und/oder Widmung versandkostenfrei hier informieren.

Für die digitale Verfolgung – Die Strecke auf Komoot 

Anfahrt Wanderparkplatz

Kostenlose Parkplätze auf dem Wanderparkplatz 75 in Haltern-Sythen – Stockwieser Damm 25

Weitere Hinweise

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Thomas Dörmann
Thomas ist Autor und Redakteur auf www.ruhrpottblick.de. Das Motto "Der Pott ist grün und bunt", steht dabei im Fokus seiner Blogbeiträge. Die Kombination von Industriekultur und Natur, sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Berichterstattungen. Sein Buch "Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet", gibt viele Impulse für erholsame Stunden an schönen Orten im Ruhrgebiet.