Ausflugstipp Zeche Zollern in Dortmund

Ankerpunkt der Route Industriekultur

Der Besuch der schönen Zeche Zollern in Dortmund, stand schon länger auf dem Programm von Ruhrpottblick. Und so hieß es dann auch vor kurzem, ab zur Besichtigungstour auf das große LWL Gelände, der Heimat von Kohle & Stahl. Dieser beliebte Ankerpunkt der Route Industriekultur -auch Schloss der Arbeit genannt- , ist ein wirklicher Hingucker und bietet viel Wissenswertes, über die Lebenswelt der Bergleute im Ruhrgebiet. 

Die große Anzahl von Relikten aus dieser geschichtlichen Epoche, werden sehr eindrucksvoll in den verschiedenen Ausstellungsräumen interessant, und auch für Kinder interaktiv dargestellt. Und spätestens in der Maschinenhalle, wird das Feuer der Begeisterung für große und kleine Technikfans entfacht. Und dann ist da noch die wunderbare Aussicht vom begehbaren Förderturm. Also Grund genug mal einen Blick umme Ecke zu werfen 🙂

Der Blick umme Ecke wird präsentiert von der Zeche Zollern 

Der Blick umme Ecke.

Tipp: Bevor ihr loszieht, lasst euch am Eingang einen Lageplan über das große Gelände geben. Dieser ist kostenlos und dient zur guten Orientierung. So verpasst ihr auch keine Sehenswürdigkeiten, denn es gibt einiges zu entdecken. Und by the way, die Mitarbeiter vom LWL sind super nett, hilfsbereit und stellen sich jeder Frage 🙂

Blick vom Eifelturm des Ruhrgebiets

Beeindruckende Landmarke

Glaubt mal ja nicht, dass ich auf solche offenen Gerüste mal eben salopp hoch gehe. Ne ne, da ist oft ein vorsichtiges Tapern angesagt, denn ich bin nicht ganz schwindelfrei. Für den Besuch des Eifelturms brauchte ich dann doch zwei Versuche 🙂 Als Belohnung für die Überwindung, gab es dafür einen prächtigen Panoramablick.

Der Pott ist grün und bunt

Auch wenn die Fördergerüste von anderen Orten stammen, so wurde doch ein stimmiges und dem Originalzustand entsprechendes Gesamtbild geschaffen. 

Das Außengelände

Etwas Ruhrpott-Nostalgie kann nie verkehrt sein😊 Glückauf ⚒und einen schönen Sonntag ☀️🍀🙋🏻‍♂️ #ruhrpottblick #ruhrgebiet #ruhrpott

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Das große Außengelände zeigt eindrucksvoll, welche Apparatur an Maschinen zum Einsatz kamen. Nicht nur um die Kohle zu fördern, sondern auch um sie zu transportieren. 

Das Außengelände vermittelt die entsprechende Ruhrpott-Nostalgie, sodass man als Besucher sich schnell in diese Zeit hineinversetzen kann. Das gut ausgebaute Wegenetz, verbindet das Außengelände sehr gut mit den Zugängen zu den Ausstellungsräumen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht natürlich die restaurierte Maschinenhalle, mit ihren beeindruckenden Maschinen.

Der Eingang zur Maschinenhalle im Jugendstil

Blick in die Maschinenhalle  

Die Kathedrale der Industriekultur

Ein Blick in die Maschinenhalle, zeigt Technik im XXL Format. Beeindruckende Kompressoren, Motoren, Fördermaschinen, sowie eine riesige Schalttafel aus Marmor, demonstrieren Technik die begeistert. Längst ist die Maschinenhalle auch zum beliebten Foto-Hotspot geworden.

Tipp: Es werden regelmäßig offene Führungen angeboten. Einfach mal auf der Webseite vom LWL vorbeischauen. 

Dauerausstellung auf großer Fläche

Die große Dauerausstellung ist auf mehrere Gebäude des Geländes verteilt und dabei gibt es ebenfalls sehr viel zu gucken. Also bestenfalls ordentlich Zeit einplanen 🙂 

Hier ein paar Eindrücke der Ausstellung.

Auf dem Gelände kann man sich auch in einem ansässigen Restaurant stärken. Und wie so oft an den stillgelegten Industrieorten, ist die Industrienatur nicht weit entfernt und arbeitet weiter an der Zurückeroberung der Natur. Also dann mal wieder runter vonne Couch und ab ins Museum mitten im Grünen 🙂

Glückauf!

Weitere Hinweise

Anfahrt

  • LWL-Industriemuseum
    Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
    Zeche Zollern
    Grubenweg 5
    44388 Dortmund
  • ÖPNV:

    Haltestelle „Industriemuseum Zollern“ der Buslinie 462 (U-Bahnlinie 47 bis Dortmund-Huckarde Bushof, dann Bus 462 Richtung Dortmund-Marten bis Haltestelle „Industriemuseum Zollern“)

     

Öffnungszeiten

  • Dienstag–Sonntag sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

    Letzter Einlass 17.30 Uhr
    Geschlossen: montags (außer an Feiertagen)

Eintrittspreise

Erwachsene 4,00 Euro  
Kinder und Jugendliche 6–17 Jahre 2,00 Euro  
Ermäßigt* 2,50 Euro  
Familientageskarte 9,00 Euro  
Gruppen ab 16 Personen pro Person 3,50 Euro  
Schülerinnen und Schüler** 1,10 Euro  

Tipps

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Thomas Dörmann
Thomas ist Autor und Redakteur auf www.ruhrpottblick.de. Das Motto "Der Pott ist grün und bunt", steht dabei im Fokus seiner Blogbeiträge. Die Kombination von Industriekultur und Natur, sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Berichterstattungen. Sein Buch "Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet", gibt viele Impulse für erholsame Stunden an schönen Orten im Ruhrgebiet.

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