Ruhrpottblick

Nächster Halt – Burg Blankenstein in Hattingen

Diesmal machte Ruhrpottblick “Halt” auf Burg Blankenstein, mit dem Ziel: Besuch der prominenten Landmarke Hattingens. Gerne wären wir mit dem Nostalgie Schienenbus angereist, aber die Saison startet erst im Mai. Aber hey, zumindest ist uns schon einmal die Haltestelle bekannt. Mit dem Auto nutzten wir die guten Parkmöglichkeiten in der Nähe der Altstadt und zogen dann los in Richtung der Burgruine. Was haben wir doch am letzten Samstag, mit dem Wetter für ein Glück gehabt?! Sogar die Sonne setzte sich für eine Weile gegen die dichten Wolken durch und verbündete sich mit uns 🙂

Durch den historischen Stadtkern

Auf dem Weg zur Burg präsentiert Hattingen eine faszinierende Altstadt mit vielen Gassen, und schön erhaltenen Fachwerkhäusern. Hier gibt es viel zu gucken und zu bestaunen. Ein zentralgelegenes Stadtmuseum, bietet darüber hinaus mit seinen Ausstellungen zahlreiche Einblicke in die interessante Geschichte Hattingens und des Umlandes.

Zahlreiche Fachwerkhäuser rahmen die Burgruine ein.

Zahlreiche Fachwerkhäuser rahmen die Burgruine ein.

Die Burg Blankenstein mit Burgturm

Laut Infotafel, sicherte sich Graf Adolf von der Mark schon 1227 seine Ansprüche, mit dem Bau der Burg auf dem “blanken stene” und die später zu den vier Hauptburgen der Grafschaft Mark zählte. Wer sich für diese geschichtliche Epoche und des Sagentums, rund um die Burg Blankenstein im Ruhrgebiet interessiert, der findet hier eine beeindruckende Kulisse vor.

Zusätzlich ist Burg Blankenstein noch sagenumwoben und der Sage nach, hat der Raubritter Jost vor einigen hundert Jahren, auf Burg Blankenstein gehaust und treibte dort sein Unwesen. Diese Sage und weitere Geschichten, könnt ihr ja bei Gelegenheit mal auf der Webseite Sagenhaftes Ruhrgebiet nachschmökern 😉

Folgende Fotos sind auf dem Weg zur Burg entstanden:

Rundblick, Ausblick und Ruhrpottblick

Als Besucher der Burgruine, kann man sich einen guten Rundumblick des historischen Gemäuers inkl. des Burgturms verschaffen und einen fantastischen Ausblick auf das Ruhrtal genießen. Wer nicht schwindelfrei ist und den Turm nicht hochgehen will, der kann dennoch von verschiedenen Stellen der Ruine einen klasse Ruhrpottblick erlangen. Das Umland ist einfach großartig und demonstriert einmal mehr, wie grün und bunt unser Pott doch ist.

Durch den historischen Landschaftsgarten

Über 200 Jahre gibt es jetzt schon den Gethmannschen Garten, der mit seiner schönen Gestaltung und interessanten Skulpturen eine klasse Ergänzung zur Burglandschaft darstellt. Hier kann man richtig schön relaxen und auf dem großen Gelände, die abwechslungsreiche Umgebung im Grünen entdecken. Die Besucher können einige Sehenswürdigkeiten sich  anschauen und dabei immer wieder eine gute Sicht zur Burganlage oder ins Ruhrtal genießen.
Für weitere Infos, über das Gelände rund um die Burgruine, gibt es einen Flyer der Online kostenlos verfügbar ist. Den Link findet ihr unter Tipps weiter unten.

In der Ruhr liegt die Kraft

Das gute Wetter und die ersten hörbaren Vogelstimmen motivierten uns, dass wir noch durch das Landschaftsschutzgebiet hinunter zur Ruhr taperten. Die Regen- und Sturmphase hatte auch dort ihre Visitenkarte hinterlassen. Umgestürzte Bäume und eine kraftvolle Ruhr demonstrierten einmal mehr, wie stark die Naturgewalten sein können. Dennoch, die Wege waren gut begehbar, sodass wir problemlos entlang der Ruhr und dann wieder aufwärts zur Burg Blankenstein laufen konnten. Also eine kleine Tour de Ruhr 🙂

Nächster Halt – Burg Blankenstein

Das Bild mit der Haltestelle, dient als Notiz für unsere ToDo-Liste. Hattingen hat einiges zu bieten; nicht nur die große Palette an Zechenkultur (Siehe auch Blogbeitrag zur Henrichshütte), sondern auch die Zeit davor wird sehr eindrucksvoll mit Relikten, wie die Burgruine Blankenstein demonstriert. Ein lohnenswertes Ausflugsziel, was sich nahtlos in die Serie der grünen Glücksorte einreihen kann. Also nächster Halt: Burg Blankenstein 🙂

Weitere Hinweise

Anfahrt

  • Burg Blankenstein
    Burgstraße 15, 45527 Hattingen (Kostenloses Parken im Tünken unterhalb der Burg oder Kirche oder in der Nähe der Museumsklinik)
  • ÖPNV:  Bus-Haltestelle “Burg Blankensten” oder “Museum/Klinik“ (Fußweg einplanen)

Tipps

P.S.TIPP

Schaut Euch mal die Bloggerliste auf ruhrBlogs an. Ein klasse Portal der Bloggerlandschaft im Ruhrgebiet – ruhrBlogs

 

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